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Wahlkreiskandidaten im WK 36 stellen sich vor

Landtag

Bei einer Podiumsdiskussion am 2. September stellten sich die Direktkandidaten des Wahlkreises 36 interessierten Besuchern vor, Eingeladen hatte die Stadt Dornburg-Camburg. Die Veranstaltung wurde von Dr. Schäfer und Frau Horn, beide Stadträte, moderiert.

Nach einer persönlichen Vorstellungsrunde der Kandidaten ging es um die eigenen politischen Schwerpunkte. Ich sehe meine Verantwortung im Bereich Soziales und Bildung. Schließlich bin ich selbst Förderschul- und Grundschullehrerin. Auch die finanzielle Ausstattung der Kommunen und die Entwicklung des ländlichen Raums müssen in Erfurt stark vertreten werden.

Die Bürger zeigten sich besorgt über die Unwahrheiten, die vom derzeitigen Koalitionspartner im wahlkampf in Umlauf gebracht werden. Wir werden keine Schulnoten abschaffen und es gibt auch weiterhin die Schreibschrift, die die Kinder in der Grundschulzeit entwickeln. Freie Schulen haben die Möglichkeit von Vorgaben abzuweichen und ergänezne, ebenso wie die Gemeinschaftschulen, die vielfältige Schullandschaft Thüringens. Ich halte dennoch an einem lesitungsfähigen staatichen Schulsystem fest.

Auch das Thema Energiepolitik und die Frage nach einer möglichen Koalition wurden an mich gerichtet. Zu letzterem bleibe ich bei den Aussagen der letzten Wochen: Nach der Wahl wird anhand von Sachthemen und auch Personen (besonders bezogen auf einige Kandidaten der Linken) entschieden, mit wem möglicherweise Sondierungsgespräche aufgenommen werden. Das letzte Wort haben unsere Mitglieder bei einem Entscheid.

Es zeigten sich viele Gemeinsamkeiten der Kandidaten von CDU, FDP, den Grünen und den Linken, aber auch deutliche Differenzen. Besonders uneinig waren wir uns bei der Frage der effektiven Verwaltung und der Finanzausstattung der Kommunen. Das Stichwort hier lautet Gebietsreform. Ich spreche mich für sinnvolle, regionale Strukturen aus, die sich nicht an feste Zahlen klammern. Eine Garantie für den Erhalt aller Kreis- und kreifreien Städte halte ich in dem Zusammenhang für unklug.

Insgesamt war es eine gute Veranstaltung, die den Besuchern hoffenlich bei ihrer Wahlentscheidung am 14. September hilft.

 

Homepage Regine Kanis